Schlemmen wie die alten Römer! - Antalya Destination
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Schlemmen wie die alten Römer!

Durch den Handel, der sich zwangsläufig als Folge des Übergangs zur Landwirtschaft entwickelt hatte, stieg die Zahl der Nahrungsmittelarten und damit entwickelte sich eine immer reicher werdende Kochkultur. Mit den Zivilisationen Pisidiens, Pamphyliens und Lykiens waren die ersten Schritte einer bis heute andauernden, ganz vielschichtigen Kultur getan. Es entstanden Plätze, an denen man zu Festumzügen und in heiligen Zeiten aufgrund der verbindenden Funktion des Essens zum Festmahl zusammenkam. Das Festessen wurde zu einem Ort, an dem Herrschaftsbeziehungen gefestigt wurden und eine Atmosphäre für soziale Zusammenkünfte bestand. Zur Zeit des Hellenismus und zur Zeit der Römer wurde das Essen regelrecht zu einem Fest. In der griechischen Antike und in der Zeit des Römischen Reiches wurde unter den Adeligen vor allem bei Festgelagen das Essen im Liegen förmlich zu einer Tradition, es wurden eigens Räume zum Essen in liegender Position hergerichtet.

Der exklusive Lebenswandel, der sich in den Städten entwickelte, war der umfangreichen Produktion in den landwirtschaftlichen Gebieten und auf den Landgütern im Umkreis der Stadt zu verdanken. In der Zeit der Römischen Antike wurden in Antalya und Umgebung Landgüter gegründet, die für eine stabile Verbindung zwischen Stadt und Land sorgten. Vor allem zur Erntezeit wurde das Leben auf den Römischen Landgütern sehr rege. Die Erzeugnisse der landwirtschaftlichen Betriebe wurden kultiviert oder halbkultiviert. Olivenölpressen, Getreidemühlen und Weinkeller verwandelten den enormen Überfluss an Oliven, Weintrauben und Weizen in wertvolle Produkte. Diese veredelten Nahrungsmittel wurden auf den Märkten der Stadt in Markthallen, so genannten Macella, gehandelt und ein Teil davon wurde von den Häfen von Perge, Side, Phaselis, Alanya und Antalya aus in die anderen Mittelmeerhäfen verschickt. Die Produktionskraft und die Lebendigkeit der Wirtschaft ließen eine reiche Eliteklasse entstehen und die seltenen Produkte wurden genussvoll verzehrt, was zu der sprichwörtlichen Kultur des „Schlemmens wie die alten Römer“ führte und eine umfangreiche Festmahlkultur entstehen ließ.

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